Psychotherapie bei Endometriose in Wien
Wenn eine körperliche Erkrankung auch seelisch belastet
Endometriose ist eine chronische körperliche Erkrankung. Sie betrifft nicht nur den Körper, sondern kann auch den Alltag, Beziehungen, den Beruf und das Selbstbild beeinflussen.
Vielleicht erleben Sie starke Schmerzen, Erschöpfung oder zyklusabhängige Beschwerden. Vielleicht fühlen Sie sich mit Ihren Symptomen nicht ernst genommen oder haben einen langen Weg von Arzttermin zu Arzttermin hinter sich.
Psychotherapie ersetzt keine medizinische Behandlung. Sie kann jedoch unterstützen, mit den emotionalen und sozialen Auswirkungen der Erkrankung umzugehen. Bei Bedarf kann ich Ihnen konkrete, auf Endometriose spezialisierte Ärzt:innen nennen und eine laufende medizinische Behandlung psychotherapeutisch begleiten.
Endometriose kann verunsichern, erschöpfen und isolieren. Sie müssen damit nicht alleine bleiben.
Typische psychische Belastungen bei Endometriose
Nicht jede Frau erlebt Endometriose gleich. Dennoch berichten viele von
dem Gefühl, nicht ernst genommen zu werden
Ohnmacht nach langen Diagnosewegen
Erschöpfung durch chronische Schmerzen
Selbstzweifeln oder Schuldgefühlen
Belastungen in Partnerschaft und Sexualität
Sorgen im Zusammenhang mit Kinderwunsch
Angst vor Einschränkungen
innerem Druck, „trotzdem zu funktionieren“
Im Mittelpunkt steht nicht allein die Erkrankung, sondern Ihr persönliches Erleben damit.
Mein therapeutischer Zugang
Als Gestalttherapeutin arbeite ich mit dem, was im Hier und Jetzt in Ihnen lebendig ist – im Zusammenhang mit Ihrer Lebenssituation.
Schmerz ernst nehmen: Schmerz ist real. In der Therapie wird er weder relativiert noch psychologisiert. Ihr körperliches Erleben darf Raum haben – in dem Maß, in dem es für Sie stimmig ist.
In der Gestalttherapie beziehen wir den Körper achtsam in das Gespräch ein, wenn es hilfreich erscheint. Körperempfindungen werden nicht analysiert oder verstärkt, sondern behutsam wahrgenommen – als Teil Ihres gegenwärtigen Erlebens. Der Fokus liegt nicht auf dem Vertiefen von Schmerz, sondern auf einem sicheren und stabilisierenden Zugang zu dem, was sich zeigt.
Oft entsteht dadurch ein differenzierteres Verständnis für Belastung, Grenzen und Bedürfnisse – und für das, was im Moment entlasten kann.
Ohnmacht und Selbstzweifel verstehen: Viele Frauen beginnen im Laufe der Zeit, ihre eigene Wahrnehmung infrage zu stellen. Gemeinsam stärken wir wieder das Vertrauen in Ihre Empfindungen.
Beziehung zum eigenen Körper: Eine chronische Erkrankung kann die Beziehung zum eigenen Körper verändern. Wut, Enttäuschung oder Entfremdung dürfen ebenso da sein wie der Wunsch nach mehr Selbstfürsorge.
Selbstfürsorge und Grenzen: Endometriose erfordert oft einen neuen Umgang mit Energie, Belastung und Leistung. Gemeinsam erkunden wir, was Ihnen guttut und wo Grenzen geschützt werden möchten.
Viele Frauen erleben im Verlauf,
dass sie sich innerlich stabiler fühlen
dass Selbstzweifel an Gewicht verlieren
dass sie klarer kommunizieren können
dass Schuldgefühle weniger Raum einnehmen
dass sie einen bewussteren Umgang mit ihrem Körper entwickeln
dass sie ihrem Körper mit mehr Verständnis und Fürsorge begegnen
Psychotherapie kann helfen, das Erlebte einzuordnen und neue innere Sicherheit zu gewinnen – auch wenn die körperliche Erkrankung weiterhin besteht.
Sie müssen diesen Weg nicht alleine gehen
Manchmal entsteht das Gefühl, mit den eigenen Erfahrungen allein zu bleiben. In meiner Praxis finden Sie einen geschützten Raum, in dem Ihr Erleben ernst genommen wird – ohne Relativierung und ohne Bewertung.
Ganzheitlich: Körperliches, Emotionales und Ihre Lebenssituation werden gemeinsam betrachtet.
Validierend: Ihr Schmerz und Ihre Erfahrungen werden nicht infrage gestellt.
Stärkend: Sie entwickeln mehr Vertrauen in Ihre Wahrnehmung und einen achtsamen, fürsorglichen Umgang mit sich selbst.
In einem Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob und wie eine therapeutische Begleitung Sie unterstützen kann. Wenn Sie möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.
Kontakt
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