Ist mein Anliegen genug?
Psychotherapie in Wien
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Thema „reicht“
Vielleicht fragen Sie sich, ob Ihr Anliegen überhaupt „reicht“. Ob es groß genug ist – oder ob Sie vielleicht übertreiben. Manche Menschen haben auch das Gefühl, erst dann in eine Therapie kommen zu dürfen, wenn es gar nicht mehr geht.
Viele Menschen tragen diese Frage lange mit sich herum. Oft begleitet von Gedanken wie:
„Andere haben es viel schwerer.“ – „Ich sollte das alleine schaffen.“ – „Ich kann das nicht gut erklären.“
Manchmal ist das Anliegen klar. Manchmal ist es eher ein Gefühl: Unruhe, innerer Druck, Erschöpfung vom Funktionieren, ein Knoten im Bauch – ohne eindeutigen Grund. Sie dürfen auch kommen, wenn Sie noch nicht genau wissen, worum es eigentlich geht. Therapie ist nicht nur für Krisen da. Sie kann auch dann sinnvoll sein, wenn Sie sich sortieren, entlasten oder sich selbst besser verstehen möchten.
Womit Menschen zu mir kommen
Nicht alle Anliegen lassen sich sofort klar benennen. Manche Menschen kommen mit einer bestimmten Stimmung, einer inneren Unruhe oder dem Gefühl, dass etwas Aufmerksamkeit braucht – auch wenn noch nicht genau gesagt werden kann, worum es geht.
Oft ist lediglich die Klarheit da, dass ein Gespräch guttun könnte. Manche Menschen suchen auch präventiv Unterstützung, weil sie aus früheren schwierigen Zeiten wissen, wie hilfreich es sein kann, Dinge frühzeitig zu besprechen.
Zum Beispiel mit:
dem Eindruck, ständig zu funktionieren – und innerlich dennoch angespannt zu sein
einem diffusen Druck, Grübeln oder dem Gefühl, festzustecken
Selbstzweifeln, Scham oder harter innerer Kritik
dem Wunsch, Grenzen klarer zu spüren und besser Nein sagen zu können
dem Gefühl, sich angepasst zu haben – und die eigenen Bedürfnisse kaum zu kennen
wiederkehrenden Mustern in Beziehungen (z. B. zu viel tragen, zu wenig sagen, zu schnell zurückziehen)
dem Bedürfnis nach mehr Orientierung in einer Lebensphase oder Entscheidung
Viele Menschen sind es nicht gewohnt, über sich selbst zu sprechen oder die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen. In der Therapie darf genau das Raum bekommen: Wie geht es mir eigentlich – und was brauche ich?
Sie müssen Ihr Anliegen nicht beweisen und auch nicht perfekt erklären können. Es reicht, dass etwas Sie beschäftigt.
Mein Zugang
Ich begleite Sie im Rahmen der Gestalttherapie – aufmerksam, wertschätzend und ohne Bewertung. Mir ist wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem Sie ohne Druck über sich sprechen und sich selbst besser verstehen können.
Oft beginnen wir einfach damit, wahrzunehmen, was gerade da ist und was Sie innerlich bewegt. Schritt für Schritt kann dadurch klarer werden, was Ihnen wichtig ist – was Sie belastet, was Ihnen guttut und wo Freude, Lebendigkeit oder innere Ruhe spürbar sind.
Wenn Worte noch fehlen: Die Grundlage ist das Gespräch. Wenn Sie möchten, können auch andere Formen des Ausdrucks einbezogen werden – etwa kreative Medien oder die Arbeit mit Gegenständen. Manchmal kann es hilfreich sein, Gedanken oder Gefühle auf diese Weise sichtbar zu machen, besonders wenn sich noch keine klaren Worte finden lassen. Dabei geht es nicht darum, etwas Schönes oder „Richtiges“ zu gestalten. Im Mittelpunkt steht das Erleben im Moment – das Ausprobieren und die Erfahrung, die daraus entstehen kann.
In Ihrem Tempo: Sie entscheiden, worüber Sie sprechen möchten. Es darf Zeit brauchen, Gedanken und Gefühle zu sortieren. Auch Unsicherheit, Pausen oder das Suchen nach Worten haben hier Platz. Manches wird erst im Laufe des Gesprächs klarer.
Vertraulichkeit: Alles, was Sie einbringen, bleibt vertraulich: Als Psychotherapeutin unterliege ich der Verschwiegenheit.
Es ist nicht notwendig, ein fertiges Thema mitzubringen. Manchmal beginnt ein Gespräch einfach mit der Frage, was gerade da ist – oder mit dem Gefühl, dass etwas Aufmerksamkeit braucht.
Sie müssen diesen Weg nicht alleine gehen
Wenn Sie sich fragen, ob Ihr Anliegen „genug“ ist, dann ist genau diese Frage ein guter Anfang. In meiner Praxis finden Sie einen geschützten Raum, in dem Ihr Erleben ernst genommen wird – auch wenn es noch unklar ist.
Manchmal zeigt sich im Gespräch, dass es weniger um ein konkretes Problem geht, sondern um den Wunsch, sich selbst besser kennenzulernen und persönlich weiterzuentwickeln. Mehr dazu finden Sie auf meiner Seite zu Selbsterfahrung und persönlicher Entwicklung.
Wertschätzend: Sie müssen Ihr Anliegen nicht rechtfertigen oder perfekt erklären. Alles, was Sie beschäftigt, darf hier Platz haben.
Ganzheitlich: Wir schauen gemeinsam darauf, was Sie gerade bewegt – Ihre Gedanken, Gefühle, körperliche Wahrnehmungen und das, was in Ihrem Leben eine Rolle spielt.
Stärkend: Im Gespräch kann Schritt für Schritt mehr Klarheit darüber entstehen, was Sie bewegt und was Sie brauchen.
Wenn Sie möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf. In einem ersten Gespräch schauen wir gemeinsam, was Sie gerade brauchen und ob Psychotherapie für Sie hilfreich sein könnte. Danach können Sie einige Gespräche – zum Beispiel drei bis fünf Stunden – ausprobieren, um herauszufinden, ob dieser Rahmen für Sie stimmig ist. Anschließend entscheiden Sie selbst, ob Sie den Weg weitergehen möchten.
Kontakt
Kontaktieren Sie mich gerne per E-Mail, telefonisch oder SMS.
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